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Freimaurerloge 'Schiller'

Startseite arrow Logengeschichte arrow III. Freimaurerei in Essen 01.05.2017

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III. Freimaurerei in Essen Drucken

 Die Geschichte der Freimaurerei in Essen an der Ruhr, zu jener Zeit eine Mittelstadt mit ca. 10.500Das erste Logenhaus Einwohnern, beginnt um die Mitte des 19. Jahr­hunderts. Hier wohnende Brüder Freimaurer, die in den umliegenden Logen des rheinisch-westfälischen Raumes, u.a. in Bochum, Mülheim, Duisburg und Düsseldorf, inkorporiert waren und wegen der damaligen beschränkten Verkehrsverhältnisse nicht regelmäßig an den Arbeiten ihrer Logen teilneh­men konnten, trafen sich regelmäßig, um brüderliche Kontakte zu pflegen. Bald tauchte der Gedanke auf, auch in Essen eine Loge zu errichten.

 

 Das Logenhaus in der Logenstrasse Im Jahre 1859 war es dann soweit. 29 Brüder gründeten die Loge „Alfred zur Linde“, die sich der altpreußischen „National-Mutterloge Zu den drei Welt­kugeln“ in Berlin unterstellte und am 27. November 1859 das maurerische Licht einbrachte. Die Loge arbeitete in einem eigenen, zu diesem Zweck umgebauten Gebäude, bis 1909 ein repräsentatives Logengebäude in der Logenstraße zwischen dem heutigen Kennedy-Platz und der Friedrich-Ebert-Straße errichtet werden konnte. Es enthielt mehrere Tempel entspre­chend den drei Johannisgraden, einen großen Festsaal, Gesellschaftsräume, Empfangs- und Vorbereitungszimmer und Wirtschaftsräume.

 

  Das Haus fiel im Krieg den Bombenangriffen zum Opfer. Die Mitgliederentwicklung war beachtlich: Das Logenhaus nach dem zweiten Weltkrieg1909 waren es mit den ständig besuchen Brüdern anderer Bau­hütten 260 Brüder; dann 221 (1914), 144 (1918), 216 (1922), 295 (1924/29), schließlich nur noch 169 Brüder (1933). An der Neueröffnung der Loge im Jahre 1948 nahmen 53 Mitglieder teil; 1953/54 waren es 78. 1961 war das neue Logengebäude an der Admiral-Scheer-Straße fertiggestellt, doch die Mitgliederstruktur begann sich zu wandeln. Die Anzahl der älteren Brüder nahm ab und es wurde zunehmend schwieriger jüngere Brüder zu gewinnen; die Mitgliederzahl sank von etwa 70 Brüder auf 50 bis schließlich 40 und knapp darunter ab. Die Loge „Alfred zur Linde“ hat seit ihrer Gründung eine kontinuierli­che Entwicklung ohne Systembrüche aufzuweisen. Nach dem zweiten Welt­krieg setzte sich auch hier bei den Brüdern die Auffassung durch, daß es nur eine Freimaurerei gibt. Ihre damaligen Repräsentanten, die die unbefriedi­gende Entwicklung der deutschen Freimaurerei in der Zwischenkriegszeit noch erlebt hatten, unterstützten die Einheitsbestrebungen. Die Bruderschaft trat dann, obschon auch ihre alte Großloge „Zu den drei Weltkugeln“ ihre Arbeiten wieder aufnahm, der Großloge AFuAM als Mitgliedsloge bei.

 
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