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Freimaurerloge 'Schiller'

Startseite arrow Logengeschichte arrow IV. Die Loge „Schiller“ 16.12.2017

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IV. Die Loge „Schiller“ Drucken

Diese zweite Essener Johannis-Loge hat mit ihren beiden Vorgängerlogen „Glückauf zum Licht“ und „Freie Bijou Forschung und Duldsamkeit“ eine ganz andere historische Entwicklung mit zwei einschneidenden Zäsuren hinter sich. Ihre Geschichte beginnt 1908 mit dem Anspruch einer „Reformloge“, die sich 1919 mit dem Namenswechsel einer regulären Großloge unterstell­te. 1930 beginnt mit dem Beitritt von 32 Brüdern zu dem internationalen „Alten und Angenommenen Schottischen Ritus“ eine neuerliche Zäsur. Da der „Ritus“ von den anderen deutschen Großlogen aus Partikularinteressen nicht anerkannt wurde, hatten sich die Brüder nach einer anderen maureri­schen Heimat umzusehen. Sie fanden diese als im Orient Essen arbeitende Tochtergründung der Loge „Schiller“ , die unter dem Schutz der „Großloge von Wien“ in Wien und Bratislava (Preßburg) arbeitete, und sich nach der nationalsozialistischen Machtübernahme im Jahre 1933 selbst auflöste.

 

Die beiden Essener  Johannislogen spiegeln somit beispielhaft die Bijou Entwicklung der deutschen Freimaurerei von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Einmünden in die Einigung nach dem Jahre 1945 wider. Auf der einen Seite eine Bruderschaft mit national-konservativer Grundüberzeugung, die unter dem Schutz einer altpreußischen, christlich-liberal orientierten Großloge arbeitete; andererseits Männer, deren vorherrschende Geisteshaltung un­schwer an ihren programmatischen Logennamen zu erkennen ist: „Freie Forschung und Duldsamkeit“ und „Schiller“, ein Name, der vor allem mit Geistes- und Gewissensfreiheit in Verbindung gebracht wird.

 
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