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Freimaurerloge 'Schiller'

Startseite arrow Unser Namenspatron arrow VII. Das weltanschauliche Drama "Don Carlos" 01.05.2017

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VII. Das weltanschauliche Drama "Don Carlos" Drucken
Einen sehr bedeutsamen Schritt als Dramatiker tat Schiller mit seinem Don Carlos, den er im Laufe von fünf Jahren von einem Liebes- und Eifersuchtsdrama zu einem Weltanschauungs- Ideen- und politischen Drama erweiterte. Schiller beginnt in diesem Stück seine naturalistische Sturm- und Drang-Epoche zu überwinden und findet den Weg zum Idealismus. Es ging auf den Nerv der Zeit, es focht ihren Geisteskampf in vorderster Linie, die große Diskussion um Herrschaft und Freiheit. An die Stelle der Prosa tritt nunmehr die Vers-Dichtung. Mögen die Verse zuweilen auch noch stocken, sich manchmal in bloßes Schönreden verlieren - das tritt zurück hinter dem Glanz echter Begeisterung, der über dem ganzen Werk liegt. Schillers Leidenschaft für die Freiheit machen das berühmte Wort: Sire, Geben Sie Gedankenfreiheit! gleichsam zu Flammen, die hineinleuchten in die spannungsvolle Wirklichkeit der Weltverhältnisse und die Generationen waren begeistert. Der Don Carlos hat auch viele weitere Anklänge an die Freimaurerei und machen das Werk zu einer Fortsetzung von Lessings Nathan der Weise, ein weiteres Werk, in dem der Freimaurer seines Geistesgut am reinsten und überzeugendsten dargestellt wiederfindet..

 
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